RSV 1920 Würges Soma  - SG Villmar/Weyer AH  7:1 (2:1)


Nach der 1:3 Hinspielniederlage war für den gastgebenden RSV Würges die Marschroute klar, alles musst auf Sieg gesetzt werden. Bei beiden Teams gab es gegenüber der Vorwoche vier Veränderungen in der Startelf. Auf dem Kunstrasen im Stadion Goldener Grund startet die Partie fulminant, Alexander Rock verzieht schon in der ersten Spielminute bei einem Seitfallzieher knapp. Zwei Minuten später hat Heiko Brands die nächste Chance für die Gastgeber, SG-Keeper Rainer Hettereich kann aber zur Ecke klären. Kurze Zeit später dann die erste Gelegenheit für die Gäste, RSV-Keeper Lutz Becker ist bei dem Schuss aus 6 m aber zur Stelle (8.). In der 10. Minute dann die Führung für den RSV, Mihael Medak kann sich am rechten Flügel mit einem Solo an der Grundlinie durchsetzen und schließlich, nachdem er mit einem Gegenspieler Pingpong gespielt hat, Alexander Rock in der Mitte bedienen. Der hat aus 2 m keine Mühe den Ball ins Netz zum 1:0 zu schieben. Die Antwort der Gäste folgt nur eine Minute später, nach einem langen Einwurf von rechts und einem Stellungsfehler in der RSV-Hintermannschaft, wird der Ball nach innen gespielt, wo Abwehrchef Timo Brands das Leder unglücklich ins eigene Tor lenkt. Die Gastgeber sind aber wenig geschockt, nur eine Minute später kommt Markus Urbatschek zur nächsten guten RSV-Chance, sein Schuss aus 10 m geht aber knapp über den Kasten. Mihael Medak kann dann wenige Sekunden später den RSV wieder in Führung bringen, Kisztian Szekely steck für ihn aus zentraler Position durch, sein Flachschuss aus 8 m landet rechts unten im Eck (13.). Alexander Rock hat dann nach Freistoß von Mihael Medak die Chance auf den dritten Treffer, verzieht aber überhastet aus 7 m (20.). Der selbe Spieler wird in der 24. Minute mustergültig von Heiko Brands vom rechten Flügel bedient, der angesetzte Hackentrick gelingt ihm aber nicht. Vor der Pause kommen die Gäste dann nochmal zu zwei Möglichkeiten, zunächst ist Lutz Becker bei einem 14 m Schuss im Nachfassen zur Stelle (30.), in der letzten Spielminute des ersten Durchgangs muss er dann nicht eingreifen, der Schuss vom SG-Angreifer aus 10 m geht über seinen Kasten. Kurz nach dem Wechsel dann fast der Ausgleich, Lutz Becker schiebt nach einem Rückpass den Ball einem Gegenspieler am eigenen Sechzehner in den Fuß, gerät dann selbst ins Straucheln, kann den Angreifer aber zumindest noch so stören, dass der Schuss aus 14 m am Pfosten landet. Nach diesem Wachrüttler können die Gastgeber das Kommando aber schnell wieder übernehmen. Krisztian Szekely scheitert zunächst mit einem Distanzschuss von der Strafraumgrenze, der Ball geht über das Tor. Eine Minute Später macht es der RSV besser, Mihael Medak dringt unwiderstehlich von rechts in den Strafraum ein, passt genau nach innen auf Heiko Brands, der den Ball problemlos aus 5 m am langen Pfosten versenken kann. Damit ist das Hinspielergebnis egalisiert, mit diesem Spielstand würde es in die Verlängerung gehen, der RSV möchte aber mehr und drängt in der Folge auf die Entscheidung. Eine Viertelstunde vor Schluss geht Heiko Brands im Strafraum mit seinem Gegenspieler in einen Zweikampf, Schiedsrichter Önder Colak bewertet die Grätsche des Abwehrspielers als Foulspiel und pfeift. Den fälligen Strafstoß verwandelt Mihael Medak mit etwas Glück, der hart geschossene Ball geht durch die Beine des Gästetorwarts ins Netz (56.). Der selbe Spieler kann nur zwei Minuten später bei einem Konter seinen dritten Treffer erzielen. Nachdem er zunächst selbst auf Alexander Rock auf den linken Flügel spielt, bekommt er das Leder per Flanke an der Strafraumgrenze zurück, dringt in den Strafraum ein und verwandelt mit einem satten Schuss aus 7 m mitten ins Tor (58.). Nun merkt man den Gästen an, dass sie nicht mehr richtig an das Weiterkommen glauben, das Spiel ist so gut wie entschieden. Bei einem Konter über Heiko Brands und Mihael Medak ist es schließlich Markus Diehl, der mit einem Flachschuss aus 8 m von halbrechts ins lange Eck zum 6:1 trifft (61.). In der Schlussminute dann sogar noch der siebte Treffer für den RSV, nach einer Ecke kann Heiko Brands den abgewehrten Ball an der Strafraumgrenze per Direktabnahme zum Endstand unter die Latte nageln (70.).

Nach der Hinspielniederlage war man auf Seiten des RSV gar nicht sicher, ob man die Sache noch drehen kann. Nach dem Spiel ist man natürlich immer schlauer, an diesem Abend war die Offensive der Gastgeber aber deutlich effektiver als noch eine Woche zuvor. Der Sieg geht auch in der Höhe völlig in Ordnung, das Chancenverhältnis spricht klar für den RSV. Nachdem in den beiden Jahren zuvor zweimal das Endspiel Würges – Dietkirchen hieß, wird es diese Begegnung in dieser Saison wohl schon im Halbfinale geben. Der TuS Dietkirchen muss das Rückspiel im Viertelfinale gegen der RSV Dauborn zwar noch bestreiten, das Hinspiel endete allerdings mit einem klaren 6:1 Heimsieg für Dietkirchen. Die Halbfinalbegegnungen sollen zwischen dem 22.04. und dem 02.05.2015 ausgetragen werden.

 

SC Offheim - VfR Limburg 07        3:3       1:3

TuS Dietkirchen - RSV Dauborn       6:1        1:0

SG Villmar/Weyer - RSV WÜRGES      3:1           1:7

TSG Oberbrechen - SV Rot-Weiß Hadamar       1:0     3:6

 

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