BEIM RSV DIE LAUNE STIMMT -
DRUM FEIERN WIR FASSENACHT WIE IM OLYMP

Im gut besuchten Gemeindezentrum des Bad Camberger Stadtteils bestiegen die viel beklatschten Akteure unter dem Motto „Beim RSV die Laune stimmt, drum feiern wir Fastnacht wie im Olymp“ wieder die von Margit Becker sehr phantasievoll gestaltete Götterbühne.


Unter den wachsamen Augen des himmlischen Elferrates mit Aphrodite, Apollon, Asklepios, Dionysos, Bacchus, Zeus und Atlas, attackierte Götterbote Hermes als Leiter der Götterdämmerung die Lachmuskeln bis in die späte Nacht. Erstmalig führte Jörg Glasner als Sitzungspräsident durch das göttliche Programm, dass neben bewährten Fastnachtsgrößen auch Neulinge zu bieten hatte. Die dann auch gleich, mit einem Abba-Medley die Narrenherzen im Nu eroberten. Erst vor kurzem haben sich die 20 Mädchen im Alter von vier bis elf Jahren als Gruppe „Liberinati“ (Bild) im RSV zusammengefunden. Die kleine Chiara Schuierer outete sich als Neu-Fußball-Zuschauerin. Große Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer weckte der Würgeser Vereinsnachwuchs.

Immer wieder ein gerngesehener Gast aus Erbach ist Oli Meurer. „Der Mann für alle Fälle“ berichtete in gewohnter Manier, aber verändertem Outfit, über einen weiteren Wechsel in seinem Leben. Statt Single ist er nun der einzige Mann in einem Frauenhaushalt und zwei weiblichen Katzen. Die stimmgewaltigen Emsbachlerchen würden dem Limburger Bischof Asyl gewähren und sehen ihn als Kreuzkapellen-Bischof mit Dombach als Badewanne. Mit der B8-Umgehung und einer großen Brück’ über dem gestauten Emsbach hätte Werjes zwar „die Arschlochkarte gezogen, aber selbst mit Wasserfluten schwemmt man uns nicht weg“.

Wie es begann mit dem Menscheitsreigen, davon berichteten Iris Müller und Alexander Mohr als Adam und Eva im Paradies nach der Pause. Die zuvor von Lisa Schreiber und Jörg Glasner mit einem Stimmungsteil und deutschen Schlagern beendet wurde. Eine Granate in der Bütt, und das nun schon in der 23. Session, ist Rita Biel als Handtaschen knetende „Ridda Madda“. Da sie ja mit der Zeit geht, hat sie auch das Online-Shoppen im Internet für sich entdeckt. Aber das „Einkaufen mit dem Netz“ hat so manche Tücken, denn im virtuellen Warenkorb lag später zwar eine Kette, allerdings fürs Fahrrad.

Der rüstige Rentner und „Jung-Senior“ Erich Brands musste sich eingestehen, dass man in seinem Alter statt den Playboy zu lesen, nun lieber zur Apotheken-Umschau greife.

Viel getanzt wurde natürlich auch im Werjeser Olymp. Den Anfang machte „Ballancura“ aus Beuerbach, gefolgt von „Deja Vu“ aus Oberselters und der Tanzgruppe „Saltara“. Mit „New X-pressions“ aus Eisenbach stellte sich eine neue Gruppe vor, die eine tolle Performance mit viel Kondition aufs Parkett zauberte. Alabaster-Körper mit geballter Erotik trugen die „Werjeser Tanzbären(Bild) zur Schau und ernteten Lachsalven am laufenden Band. Die bunte Playback Show beendete das närrische, raketenzündende Treiben nach vielen unterhaltsamen Stunden.

Quelle: Nassauische Neue Presse


 

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