RSV Würges – VfB Unterliederbach  

Samstag, 14.10.2017 um 15:00 Uhr in Würges

Ein alter Bekannter gibt sich zur Werjeser Kerb im Stadion "Goldener Grund" die Ehre. Und nicht nur das: Der VfB aus Unterliederbach war der letzte Gegner in der Verbandsliga, bevor die Roten den freiwilligen Gang in die Kreisoberliga antraten. 2:2 hieß es auswärts, das Hinspiel wurde damals durch Tore von Mike Baier, Dennis Leopold und zweimal Manuel Meuth gewonnen. Sollte Manuel wieder auflaufen können, wäre ein erneuter Doppelpack wünschenswert...

Zum Kerbespiel empfängt der RSV Würges in einem Klassiker einen langjährigen Konkurrenten in der Verbands- und Hessenliga, den VfB Unterliederbach. Nach mehr als 25 Jahren in den höchsten hessischen Spielklassen mussten die Frankfurter Vorstädter im Jahr 2015 den Abstieg in die Gruppenliga verkraften und scheiterten in den Folgejahren mit den Plätzen 3 und 4 nur knapp am Wiederaufstieg. Dieser soll in diesem Jahr gelingen, wofür vor allem die Toptorschützen Celal Yesil (13 Treffer) und Mohamed Asbai (6 Treffer) sorgen sollen. Mit zwei Punkten Rückstand auf die Spitzenposition liegt man momentan auf Rang 4 und hat mit dem SV Rot-Weiß Hadamar II am letzten Spieltag einen direkten Mitkonkurrenten 2:1 geschlagen. Hoffnung macht den Roten vom RSV die bisher ausgeglichene Auswärtsbilanz des VfB, die zuhause mit fünf Siegen bei einem Remis ungleich stärker sind.

Nach drei Niederlagen in Folge wird die Luft für den RSV langsam dünner und man ist in die Abstiegszone gerutscht. Natürlich spielt hier das Fehlen der verletzten Manuel Meuth, Niklas Hecht, Lukas Hohly, Mark Fries, Roman Schmick und Tim Böhmer eine Rolle, aber auch eine gewisse Unerfahrenheit, die bei einem Aufsteiger nie fehlen wird. Sollte die Verletztenliste auch am Samstag noch so lang sein, muss sich unser Trainer Friedel Müller einige taktische Kniffe einfallen lassen, um etwas Zählbares in Würges zu behalten. Der Abstand zum rettenden Ufer ist noch nicht allzu groß, doch werden in den nächsten Spielen einige Punkte benötigt, um nicht frühzeitig den Anschluss zu verlieren. Natürlich geht der RSV auch dieses Mal wieder als krasser Außenseiter in die Partie, aber ein altes Sprichwort sagt: „Das Kerbespiel hat seine eigenen Gesetze!“.

Nette Nebensache: Es treffen die beiden bisher fairsten Mannschaften aufeinander, so dass das Spiel für Schiedsrichter Torben Ebeling und sein Team sicher keine große Herausforderung sein wird.

 

Ausblick auf den 12. Spieltag:

Das Spitzenspiel steigt in Höchst, wo die heimische SG auf Hellas Schierstein trifft. Nach dem Derby in Niedernhausen gastiert die TSG Wörsdorf zum kleinen Derby beim RSV Weyer und in der Abstiegsregion treffen der SV Wiesbaden und der TuS Hahn aufeinander.

 

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