TRIPLE GEGLÜCKT - SOMA zum 3. Mal Kreispokalsieger

 

Finale AH-Kreispokal, Donnerstag 14.05.2015, Anstoß 15.00 Uhr

SV Rot-Weiß Hadamar AH - RSV 1920 Würges Soma  1:4 n. V. (1:1, 1:1)

Die beiden Finalisten durften bei herrlichem Wetter am Vatertag auf dem Kunstrasenplatz in Waldernbach gegeneinander antreten. Der Gastgebende TuS Waldernbach hatte die Finaltage bestens vorbereitet. Nachdem RSV-Stürmer Alexander Rock noch mit einem Kopfball, nach Flanke von Mihael Medak das Tor knapp verfehlt (5.), kann der favorisierte RSV dann früh in Führung gehen. Dieses Mal ist es Alexander Rock, der zunächst von der Strafraumgrenze abzieht, sein abgefälschter Schuss landet bei Mihael Medak, der Torwart Holger Lehnert vom linken Fünfereck keine Chance lässt und ins lange Eck trifft (17.). Der RSV hat dann bei einer Doppelchance die Möglichkeit die Führung auszubauen, zunächst scheitert Krisztian Szekely per Freistoß am SVH-Keeper, der gleich drauf auch den Nachschuss von Timo Brands aus 16 m entschärfen kann (19.). Nun kommt Hadamar etwas besser ins Spiel, RSV-Keeper Lutz Becker ist bei einem Kopfball zunächst noch zur Stelle (20.). Kurze Zeit Später ist aber auch er machtlos, Markus Löbach ist ungedeckt und wird rechts im Strafraum angespielt, sein Schuss aus 7 m landet zum Ausgleich im langen Eck (24.). Bis zur Pause haben beide Teams jeweils noch eine Chance, zunächst geht ein Schuss von Mihael Medak aus 16 m knapp vorbei (27.), dann ist Lutz Becker bei einem Schuss eines Hadamarer Angreifers zur Stelle (33.). Gleich nach dem Wechsel scheitert Krisztian Szekely aus kurzer Distanz von 3 m aus ganz spitzem Winkel am linken Torpfosten (36.). Schiedsrichter Sascha Wagenbach entscheidet dann für Hadamar auf unerlaubten Rückpass, der fällige indirekte Freistoß aus 13 m landet aber, vorbei an der Achtmannmauer des RSV, in den Armen von Torwart Lutz Becker (43.). Im Gegenzug Kontert der RSV über Krisztian Szekely, der Mihael Medak im Strafraum bedient, doch dieses Mal geht sein Flachschuss vom linken Fünfereck denkbar knapp am langen Pfosten vorbei (44.). Routinier Reiner Sucke setzt dann nach Ecke einen Kopfball an die Latte des RSV-Gehäuses (50.). Auf der Gegenseite findet Mihael Medak bei einem 18 m Freistoß in Torwart Holger Lehnert seinen Meister (51.). Obwohl Hadamar ab der 60. Minute mit zehn Mann weiter spielen muss, Jens Schüler wird nach Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, erarbeiten sich die Fürstenstädter die nächsten Chancen, zunächst prüft Thomas Fritz mit einem Freistoß aus 25 m den RSV-Torwart im kurzen Eck (60.), dann wird der eingewechselte Mark Zingel durch eine Flanke von rechts völlig frei gespielt, er zimmert das Leder aber aus 6 m per Direktabnahme übers Tor (62.). In der letzten Minute der regulären Spielzeit hat den Mihael Medak noch eine Gelegenheit für den RSV (69.). Nun geht es nach einer kurzen Pause in eine 2-mal zehnminütige Verlängerung, in der der RSV endlich seiner Favoritenrolle gerecht wird. Zunächst scheitert Krisztian Szekely noch mit einem Freistoß aus 16 m (74.), dann gelingt aber Alexander „Dada“ Rock, dem Mann für die entscheidenden Tore beim RSV, nach genau getimter Flanke von Mihael Medak, per Flugkopfball aus 5 m die umjubelte Führung (75.). Der dezimierte SVH war nun nicht mehr in der Lage in der Verlängerung nochmal dagegenzuhalten. Im zweiten Durchgang der Verlängerung macht der RSV dann alles klar, nach einem wunderschönen Konter über Krisztian Szekely, Mihael Medak und Markus Urbatschek, ist es wieder Alexander Rock, der aus halbrechter Position aus 10 m ins lange Eck trifft (81). Den Schlusspunkt setzt dann schließlich Mihael Medak, Alexander Rock spielt dem mitgelaufenen Verteidiger Mathias „Icke“ Grossmann in den Lauf, der vor dem herauseilende Torwart vom rechten Fünfereck flach zurück passt, „Mola“ hat keine Mühe, den aus 10 m im leeren Tor zum Endstand unterzubringen (84.).

Der SV RW Hadamar hat den RSV Würges wirklich bis in die Verlängerung gefordert, entscheidend war am Ende sicherlich auch die gelb-rote Karte in der 60. Minute für Jens Schüler. Der Schiedsrichter hat die robuste Gangart von Hadamar mit insgesamt sechs gelben, und eben der einen gelb-roten Karte konsequent bestraft. Die RSV-Soma es tatsächlich geschafft den AH-Kreispokal zum dritten Mal in Folge zu gewinnen. Nun ist man auf Würgeser Seite gespannt, wie die Auslosung zum Hessenpokal in diesem Jahr aussehen wird. Pokalleiter Klaus Orschel, der sowohl für den AH-Kreispokal Limburg-Weilburg, als auch für den AH-Hessenpokal verantwortlich ist, hat schon mitgeteilt, dass die 1. Runde bereits vor den Sommerferien, d. h. Mitte bis Ende Juli gespielt wird. (IH)

SV Rot-Weiß Hadamar AH: H. Lehnert, O. Sedinic, J. Schüler, B. Pietsch, R. Sucke, B. Kim, T. Kierdorf, M. Meudt, T. Fritz, M. Löbach, M. Löbach – H-J Schmidt, B. Halberstadt, M. Zingel

RSV Würges Soma: L. Becker, M. Grossmann, T. Brands, A. Ochs, H. Schaus, P. Dauster, M. Diehl, M. Urbatschek, A. Rock, M. Medak, K. Szekely, - O. Bänsch, S. Heimann, D. Münstermann, I. Hörning, R. Urban (n.e.)

Tore: 0:1 M. Medak (17.), 1:1 M. Löbach (24.), 1:2 A. Rock (75.), 1:3 A. Rock (81.), 1:4 M. Medak (84.)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Jens Schüler, Hadamar (60.)

Schiedsrichter: Sascha Wagenbach, 


 

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